Dienstag, 28. Februar 2012

Schwarze Johannisbeeren-Creme mit Schokoladenzaun


Ihr seht's schon, ich bin gerade auf dem Trip schwarze Johannisbeeren zu benutzen ;)
Das ist die letzte Tüte von den schwarzen Beeren im Tiefkühlschrank und eigentlich
bin ich heil froh wenn sie weg sind, besonders mögen tun wir die schwarze Variante
nämlich nicht :D Jedoch machen sie sich als Zusatz in einem Dessert nicht allzu schlecht.
Sie sind jetzt mein endgültiger Versuch hellblaues Essen hinzubekommen.
Nach 3 Versuchen muss sich Uwe jetzt mit diesem Ergebnis zufrieden geben :P

Aber dieser Versuch ist EINDEUTIG der Versuch, der noch am nächsten an blau liegt!
Aber ohne den Tipp von Robert hier, hätte sich Uwe beim Kochbuch of Colours
eindeutig mit  einer violetten Einsendung zufrieden geben müssen, also Uwe sei glücklich
über mein blau-grau und mecker nicht rum ;P

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Rezept:

200g schwarze Johannisbeeren
100g Zucker
Schale von 1 Orange
150g griechischer Joghurt
1 Tl Natron
150ml Sahne
6 Blatt Gelatine

100g weiße Schokolade

Zubereitung:

Die schwarzen Johannisbeeren in einem Topf kurz aufkochen.
Zucker und das Natron hinzufügen, gut umrühren, es wird schäumen,
doch durch das Natron wird es schön blau - naja sollte es jedenfalls ;D
Zur Mischung die Orangenschale und den Joghurt geben.

Die Gelatine nach der Packungsanweisung auflösen.  Zuerst ein paar
Löffel von der Johannisbeer-Mischung zur aufgelösten Gelatine geben, wenn
der Temperaturunterschied von der Gelatine und dem Johannisbeer-Joghurt
nicht mehr zu  groß ist, dann die Gelatinemischung zum restlichen
Johannisbeergemisch geben.
Die Sahne steif schlagen.
Unter die Johannisbeermischung ziehen.
Wer noch Bedenken wegen der Farbe hat, die ändert sich noch keine
Gedanken. - Es WIRD blau ;D

Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen.
4 20cm lange Streifen Backpapier mit der Schokolade bestreichen,
an beiden Streifenenden 1cm frei lassen.
Auserdem 4  Kreise,die so groß sind wie Tassenböden ausschneiden.
Die Kreise in 4 Tassen legen. Die mit Schokolade bestrichenen
Streifen an den Enden mit Tesa oder eine Heftklammer zusammen kleben.
Es sollte ein möglichst runder Kreis sein, bei dem die Schokoladenseite im
Kreisinneren ist. Die Schokoladenkreise in die Tassen legen.
Eine halbe Stunde kühlen.

Dann die Johannisbeermousse in die Schokoladenkreise geben.
Mindestens 2 Stunden kühl stellen.

Wer es sich einfacher machen will, der kann auch einfach die Schokolade
schmelzen und Schokoladengitter gleich auf  Teller malen, sodass die
Creme, vielleicht in Nocken darauf serviert wird oder man spritzt kleine
Schokoladengitter auf ein Backpapier und steckt diese dann, natürlich
wenn sie fest sind, in die Creme. Ihr werdet schon einen Weg finden,
eine Interpretation vom Zaun umzusetzen ;)

Die Cremes aus den Förmchen vorsichtig stürzen, dann das Backpapier
abziehen, Cremes vorsichtig wieder umdrehen und mit ein paar frischen
Beeren servieren.



um zu zeigen, dass sich mein Gesamtkunstwerk keinesfalls verstecken muss....








Sonntag, 26. Februar 2012

Schwarze Johannisbeer-Zitronen-Törtchen




Und hier kommt der versprochene Geburtstagskuchen ;D
Mal schauen wie viele Geburtstagstorten sonntagssüß
zum Geburtstag bekommt ;)

Ich wollte von Anfang an, eine Geburtstagstorte backen,
doch welche...
also musste ich Schritt für Schritt überlegen.. welcher Boden
... hmm ja ein zitroniger wäre nicht schlecht - doch Biskuit?
nee... so'n fluffiger Rührkuchen wäre doch nicht schlecht.
Und welche Füllung? ... ich hatte bisher immer noch nicht
den Traum aufgegeben, ein blaues Gericht für Uwes
Blogevent hinzubekommen, also hatte ich mich für eine
Blaubeerfüllung entschieden.
Doch als sich die tiefgefrorenen Blaubeeren als schwarze
Johannisbeeren herausstellten, habe ich ganz umgeschwenkt
und kleine Zitronenmuffins gebacken, die ich zweimal
durchgeschnitten, dann mit geschlagener Sahne und einer
Art angedicktem schwarze Johannisbeerkompott gefüllt habe.

Für 6 Stück:

100g saure Sahne
40g Butter
1 Ei
80g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Schale von Zitrone
125g Mehl
2 Tl Backpulver

300ml Sahne

300g schwarze Johannisbeeren
100ml Orangensaft
4 El Orangenkonfitüre
70g Zucker

60g weiße Kuvertüre, geraspelt
(nach Belieben zum verzieren)

Zubereitung;

Die saure Sahne, Butter, das Ei, Zucker, Vanille-Zucker mit
der Zitronenschale schaumig rühren. Das Backpulver und das
Mehl miteinander vermischen und dann in die Buttermischung
einrühren. Den Teig auf 6-7 Muffin-Förmchen verteilen.

20 Minuten bei 170° backen.

Den Orangensaft mit 100ml Wasser, dem Zucker und der
Orangenkonfitüre aufkochen lassen und sirupartig einkochen
lassen. Wenn die Konsistenz stimmt, die Johannisbeeren hinzufügen
und nochmal aufkochen lassen.

Die Sahne steif schlagen.

Wenn die Muffins abgekühlt sind, sie 2 mal durchschneiden.
Wenn sie einen großen Hügel durch das Backen bekommen
haben, ihn abschneiden.

1/3 der Johannisbeermasse abnehmen, den Rest auf die untersten
Schichten der 6 Muffins verteilen.
Dann die Zwischenlage auf die Muffins setzen.
Auf diese dann 1/3 der Sahne geben.
Die oberste Muffinschicht aufsetzen.

Nun mit der restlichen Sahne die Muffins umkleiden.

Die Muffins mit weißer Schokolade verzieren.
Tipp: Ich benutze immer einen Sparschäler und schabe so
meine Schokoladenraspeln ab.

Kurz vor dem Servieren die restliche Johannisbeermasse
auf die Muffins geben.


..... und weil mein Sonntagssüßes Geburtstagsgeschenk irgendwie
     nicht auf pinterest landet, hier nochmal.

 

Seifen-Pralinen




Happy Birthday to you, happy birthday to you,
happy birthday dear sonntagssüß,
happy birthday to you!

Sonntagssüß wird 1 Jahr und das muss gefeiert werden!

Heute habe ich ein wirklich anderes Sonntagssüß für die
Geburtstagstafel ... ja es sind Pralinen, und was für welche!
Gelbe mit herrlichem Mango-Papaya-Duft , doch jetzt kommt
der Haken... sie sind nicht zum essen!

Aber hübsch sehen sie dafür aus! Und die Geburtstagstafel hat
bestimmt auch so genug Essbares ;)

Die Seifen sind wirklich einfach zu machen, da ich Glyzerinseife
benutzt habe, die muss man nur in der Mikrowelle aufwärmen
und dann in die Förmchen füllen.

für 15-20 Pralinen:

200g Glyzerinseifenmasse
10 Tropfen Duftöl für Seife
(ich habe Mango-Papaya genommen)
5 Tropfen natürliches Färbemittel für Seife
(nach Belieben, ich habe gelb benutzt)

Zubereitung:

Die Glyzerinseife in kleine Stücke schneiden, dann in eine
mikrowellenfeste Schüssel geben.
Die Farbe mit in die Schüssel geben und dann in der
Mikrowelle kurz erwärmen. Dies dauert wirklich nicht lange,
höchstens 50 Sekunden - also aufpassen!

Die Schüssel vorsichtig herausnehmen. Die Masse ist jetzt
wirklich sehr heiß! Nach Belieben ein paar getrocknete Blüten
mit in die Silikonförmchen geben.
Dann das Duftöl in die heiße Glyzerinmasse geben.
Die Masse in die Förmchen füllen.

Die Silikonform kalt stellen. (bei den Temperaturen die wir
gerade in Deutschland haben, funktioniert es auch einfach,
wenn man die Form nach draußen stellt)

Nach einer Stunde müssten die Seifchen fest geworden sein.
Aus den Förmchen drücken und in Pralinenpapierchen setzen.

 

...ein wunderschönes kleines Mitbringsel oder fürs eigene Bad ;)

Samstag, 25. Februar 2012

Putenröllchen mit Spargel, Drillingen und leichter Hollandaise



Vor ein paar Tagen berichtete ich ja bereits, dass ich an einem Kochwettbewerb
teilnehmen möchte, dafür hatte ich schon viel geprobt und als ich jetzt dachte,
endlich DAS Gericht gefunden zu haben, wollte ich die Anmeldung
fertig machen - und was seh ich da, auf einmal sind ein Haufen Dinge bei dem
Gericht gefordert, von denen ich vorher noch gar nichts wusste!

Bisher wusste ich, dass es ein regionales Gericht aus regionalen Produkten
sein soll und jetzt, die Dinge die auf einmal gefordert sind:
es soll fettarm sein (na toll...), in 45 Minuten zubereitet (für ein Hauptgericht
machbar...), die Waren dürfen nicht mehr als 30 Euro kosten (machbar..)
und es sollte möglichst kreativ sein (gut DAS wird schwierig, wenn es
gleichzeitig fettarm, regional UND unter 30 Euro sein sollte).

Meiner Meinung hätten die Veranstalter nicht in der letzten Linie des
Anmeldeformulars erst erwähnen sollen, welche Kriterien alle
erfüllt werden müssen, ja... ich hätte mir auch einfach die Anmeldung
vorher mal durchlesen können, aber diese Anforderungen standen
sonst nirgends!

Na gut, das ganze Gejammer nützt natürlich nix, ich musste ein neues
Gericht ausprobieren, damit ich mich ordentlich bewerben kann.
Was ist also fettarm, aber trotzdem gut genug für einen Wettbewerb
und REGIONAL?! Badisch/Schwäbisch und fettarm?! Niiiemals! :D
Das Gericht was ich ausprobiert habe,ist wirklich kein schwäbischer
Klassiker, aber hey, Spargel gibt's hier, Drillinge auch, und Pute -
ach das klappt schon ! ;D

Das Gericht ist gut geworden, außer die Hollondaise, die wurde nix,
da muss ich noch rumfeilen - oder habt ihr Ideen wie man eine
kalorienarme Hollandaise macht, die so nebenbei auch noch schmeckt ;) ?

Zutaten:

4 große Putenschnitzel
150g Hüttenkäse
4 Scheiben Schwarzwälder Schinken, gewürfelt
3 Frühlingszwiebeln
2 El Bärlauchpesto

1 kg Spargel
  (500g grüner Spargel, 500g weißer Spargel)

800g Drillinge

Salz, Pfeffer und Öl

Zubereitung:

Die Putenschnitzel zwischen zwei Schichten Alufolie legen und
dünn drücken. Dann mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Putenschnitzel mit Hüttenkäse bestreichen.

Den Schwarzwälder Schinken knusprig braten
und danach die Frühlingszwiebeln (die Zwiebeln           
sollten so lang geschnitten werden, wie die
Schnitzel breit sind) in der gleichen Pfanne
anbraten.
Den Schinken auf den Schnitzeln verteilen.
Dannn die Frühlingszwiebeln auf den Schnitzel
quer hinlegen. Einen halben Teelöffel Pesto auf
den Schnitzeln verteilen, dann geht's ans Rollen.
Einfach von der schmaleren Seite her aufrollen
(wer schlau ist, hat schon vorher die Frühlingszwiebeln
näher an dieser Seite gelegt)

Die Rouladen am besten an den Seiten mit Zahnstochern fixieren.

Den weißen Spargel schälen und die Enden abschneiden.

Die Drillinge sauber bürsten und in einen Topf mit kochendem
Wasser gar kochen.

Die Rouladen  mit wenig Öl anbraten.
Dann im Ofen bei 160° 15 Minuten garen

Den Spargel mit etwas Öl anbraten, dann mit Wasser auffüllen.
In 12 Minuten gar kochen.


So jetzt wisst ihr wie's gemacht wird, habt ihr also Vorschläge,
wie ich am besten eine kalorienarme Sauce zubereite?

Freitag, 24. Februar 2012

Amerikaner



Ich weiß nicht warum, aber wenn ich an Karneval denke, dann denke
ich auch gleich nach den klassischen Berlinern, an Amerikaner :)

Ich weiß, ich weiß Karneval ist vorbei, aber die Frist, in der
Karnevals-Rezepte eingereicht werden dürfen,ist bei
Barbara zu ihrem Karnevals-Event noch nicht vorbei!

Rezepte für die tollen Tage 
Das ist dann schon mein zweiter Beitrag zum Event für die
tollen Tage im Jahr!

Rezept:

100g weiche Butter
100g Zucker
200g Mehl
1 Pk. Vanille-Puddingpulver
3 Tl Backpulver
6El Milch
2 Eier
1 Prise Salz

200g Puderzucker
3 El Zitronensaft

 evtl. Deko

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
Die Eier einzeln unterrühren. Jedes etwa 1 Minute unterschlagen.
Das Mehl mit dem Puddingpulver, Backpulver und Salz vermischen.
Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unter die
Butter rühren.

Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes
Backblech, im Abstand von 5cm, setzen.
(Es sollten entweder 12 größere oder 20 kleine Amerikaner entstehen)

Die Amerikaner bei 160° 15-18 Minuten backen.
 Danach auskühlen lassen.

Den Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und die Amerikaner mit dem
Guss überziehen. Nach Belieben mit Zuckerperlen verzieren.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Grieß-Pops




Die vielen süßen Cake Pop Rezepte verleiten einen ja schon dazu,
den kleinen Kugeln mal eine Chance zu geben, doch wenn ich die
viele Arbeit bedenke und Bericht lese,bei denen die kleinen Kugeln
gerade zu von den Stäbchen rutschen, weiß ich nicht wirklich
ob ich all zu große Lust habe, Cake-Pops auszuprobieren.

So habe ich mir überlegt: Was kann man noch in die Form von
Cake Pops bringen? Grieß!
Und weil diese kleinen Pops so einfach zu machen sind und bei
Kindern unter Garantie gut ankommen, mache ich mit ihnen bei der
Bloggeraktion von kindergeburtstagin mit!




Das ist schon mein 2. Blogbeitrag, weil ich die Aktion so toll finde!


Zutaten:
(ergibt 10 Grieß-Pops)

250ml Milch
3 El Grieß
30g Zucker
Schale von einer halben Orange

100g weiße Schokolade

 nach Belieben:
Holzspieße zum Aufspießen

Zubereitung:

Die Milch mit dem Zucker und der Orangenschale aufkochen.
In die kochende Milch den Grieß rühren. Die Hitze ausschalten
und den Grieß 10 Minuten quellen lassen. Danach den Grieß
vollständig auskühlen lassen.

Aus der abgekühlten Masse kleine Kugeln von 3cm Durchmesser
formen.

Die weiße Schokolade in kleine Stücke brechen und im Wasserbad
schmelzen.

Die Kugeln mit der weißen Schokolade überziehen und immer einen
Spieß in eine Kugel stecken.

Am besten eine Styroporbox mit einer schönen Serviette umkleiden
und die Grieß-Pops in den Styropor stecken.

Bis kurz vor dem Servieren die Pops kühlen.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Käse-Cracker mit Konfetti-Dip



Gestern endete ja bekanntlich die Faschingszeit und so haben
wir heute am ersten Nicht-Faschingstag seit über 4 Monaten gebruncht.
Da konnte ich gleich noch ein paar Rezepte für Food-Events
testen, die ich die Tage, noch posten werde.

Zuerst kommt hier für das Karnevals-Event von Barbaras Spielwiese
ein Rezept für Käse-Cracker mit Konfetti-Dip.
Der Dip ist klasse, und ist generell als Brotaufstrich super.
Perfekt zu Bier und Wein bei der heimischen Karnevalsfeier
passend, genau wie beim Katerfrühstück.

Rezepte für die tollen Tage

 Zutaten für 4 Personen:

200g Hüttenkäse
150g Joghurt
1 El Ajvar                                                               
1 kleine Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
1 Tomate
1/9 gelbe Paprika
1/4 Rotkohlblatt
1 Scheibe Kohlrabi

50g Butter
1 El Kräuterfrischkäse
50g Weizenmehl
40g Roggenmehl
1 Eigelb
70g würzigen Käse
(Bergkäse/Limburger/Parmesan/oä.)
1/2 Tl Salz
Pfeffer, Oregano

Zubereitung:

Den Käse für die Cracker fein reiben. Die Butter mit dem Frischkäse,
Käse, Eigelb, Salz und den Gewürzen verrühren.
Zu letzt, die beiden Mehlsorten dazugeben und zu einem Mürbeteig
verkneten. Den Teig dünn ausrollen und mit Förmchen ausstechen.
Bei 170° 12-15 Minuten braun backen.

Für den Dip, die Gemüse in klitze kleine, konfettigroße Stücke schneiden.
Den Knoblauch klein hacken.
Den Hüttenkäse, Joghurt, Ajvar und Knoblauch verrühren.
Den Dip mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dann 3/4 der kleingehackten Gemüse zum Dip geben.
Dip in ein Schälchen füllen und mit dem restlichen Gemüse garnieren.

Die ausgekühlten Cracker zu dem Dip servieren.

Montag, 20. Februar 2012

Kochwettbewerb der Slow Food Messe in Stuttgart

Gestern hatte ich bereits für den Kochwettbewerb geprobt, da mich aber das
Schweinefilet überhaupt nicht glücklich stimmte, ( jedenfalls von der Farbe
hatte es mir nicht gefallen - mehr, kann ich als Vegetarier ja nicht beurteilen)
musste ich heute nochmal rumprobieren.

Bei dem Kochwettbewerb können Kinder von 10-18 Jahren teilnehmen,
sie sollen ein regionales Gericht (in meinem Fall also badisch/schwäbisch) aus
regionalen Produkten kochen. Es treten immer 3er Teams an und die ganze
Veranstaltung ist vom 12-14 April, bewerben muss man sich bis zum
9 März.

Gestern hatte ich ein Rezept aus dem Goldenen Kochbuch von GU ausprobiert,
es war von den Gewürzen ähnlich wie dieses Rezept, da ich jedoch bei dem
Wettbewerb bestimmt keine 8 Stunden zum Marinieren haben werde, mussten
2 Stunden auch genügen. Das Fleisch wurde leider nicht rosa, weshalb ich
es auf jeden Fall nicht beim Wettbewerb kochen werde.
Die Beilagen stehen aber schon fest, es wird Buabaspitzle mit Rotkohl geben.
Das einzige, was bisher noch nicht fest stand, war welches Fleisch und
welche Soße es geben wird - doch jetzt habe ich auch da die Lösung
gefunden - es wird ein Schweinefilet im Schwarzwälderschinkenmantel geben
und eine Rotweinreduktion geben.

Damit werde ich mich also die Woche noch bewerben, natürlich hoffe ich
sehr darauf, dass ich auch genommen werde :D
Zudem finde ich es toll, dass die Messe so nah von mir aus gelegen ist.

Ich werde berichten, wenn ich Antwort habe, aber egal wie die
Antwort ausfällt, auf die Messe gehen, werde ich auf jeden Fall
und dann werdet ihr mit Bildern und Berichten der Slow Food Messe
zugetextet wie noch was. :D


Sonntag, 19. Februar 2012

Windbeutel



Wow, in einem Jahr wird Sonntagssüß bereits ein Jahr alt,
mal schauen was für eine Geburtstagstafel da zusammen
kommt. Ich werde nächsten Sonntag mal ein etwas anderes
Sonntagssüß beitragen - ich sag nur so viel, es wird ein Schmauß
fürs Auge und für die Nase - mehr verrate ich nicht ;D

Was es aber heute für ein Sonntagssüß gab, das kann ich ruhig
jetzt schon verraten: Windbeutel.
Es sollte etwas Schnelles und vorallem Klassisches sein, da
mein Vater von dem letzten Lilagebäckstücken doch etwas
überfordert war, und jetzt mal wieder etwas "normales" an
der Kaffeetafel haben wollte, zudem hatte ich neben der
Käseherstellung (Bericht folgt bald) nicht allzu viel Zeit, da ich
Mittags für einen Wettbewerb Probe gekocht habe.
Das Essen hat mich heute leider nicht überzeugt, aber wer
eine Idee hat, was für ein schwäbisch/badisches Hauptgericht
für einen Wettbewerb passend wäre - für Vorschläge bin ich
offen ;)

Nun zum Rezept:

 1/4 Liter Wasser
 1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker
125g Mehl
3 Eier

200g Sahne
50g Zucker

Zubereitung:

Das Wasser mit dem Salz und Vanille-Zucker in einen Topf geben
und aufkochen. Sobald das Wasser kocht, das Mehl mit einem Mal
in das kochende Wasser geben. Das Mehl mit einem Holzlöffel
unterrühren. Den Teig auf der ausgeschalteten Herdplatte so lange
rühren, bis der Teig zu einem Kloß wird und sich vom Topfboden löst.
Den Teig in eine Schüssel geben und 10 Minuten abkühlen lassen.

Danach jedes Ei einzeln in den Teig einarbeiten.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und 9 Windbeutel von
ca. 6cm Größe spritzen.
Die Windbeutel bei 180° 35 Minuten braun backen.
Abkühlen lassen.

Einen Becher Sahne steif schlagen, dann den Zucker unterheben.
Die ausgekühlten Windbeutel in der Mitte aufschneiden und mit
der Sahne füllen.

Guten Apetit!


Samstag, 18. Februar 2012

Pizzawaffeln




Kindergeburtstage sind meistens eher eine Tortur für die Nerven, als
dass sie Spaß machen, und zudem sind sie mit jeder Menge Arbeit
verbunden. Doch da man den kleinen Geburtstagskindern immer ein
schönes Fest bereiten möchte, gibt man sich doch die größte Mühe.

Deshalb finde ich das Event von kindergeburtstagin auch so super,
sie sucht nach Kindergeburtstagsrezepten und hilft damit jeden,
der mal wieder ideenlos ist, aber bei dem der nächste Kindergeburtstag
schon wieder vor der Tür steht.




 Pizzawaffeln sind perfekt für Kindergeburtstage geeignet, Waffeln
sind bei Kindern ja so wieso beliebt, und dies ist eine tolle salzige
Variante.
Sie sind gesünder als normale Waffeln, da sie kaum Fett enthalten,
vollwert sind und Gemüse enthalten. (Das darf man den Kleinen
naürlich nicht verraten ;D)
So kann man die Kleinen mit gutem Gewissen verkostigen.

Mit Dipps oder Frischkäse, dazu noch Rohkost, sind sie ein
vollwertiges Mittagessen, dass so wohl Kinder als auch
Erwachsene mögen werden.


Rezept:                                                           

1 El Öl
75g Vollkornmehl
1 Ei
130ml Milch
1 El Ajvar
70g geriebenen Emmentaler
1/4 Paprika
1 Frühlingszwiebel
4 El Mais
Salz, Pfeffer, Paprika,
 Oregano, Basilikum, Chili

Zubereitung:

Die Paprika in winzige Stückchen schneiden (etwa erbsengroß) und
die Frühlingszwiebel erst längs halbieren, dann in halbe Ringe schneiden.

Das Ei trennen, Eigelb in eine Schüssel geben, Milch, Ajvar, Mehl, Öl,
Emmentaler und  eine Prise Salz hinzufügen.
Verquirlen und dann 10 Minuten quellen lassen.

Das Eiweiß steif schlagen.
Die kleingewürfelte Paprika, Mais und Frühlingszwiebeln in den
Teig einarbeiten.

Das Waffeleisen heiß werden lassen.

Wenn das Waffeleisen heiß genug ist, das Eiweiß unter der Teig
heben. Jetzt muss der Teig nur noch kräftig abgeschmeckt werden.
Man kann dafür generell einfach die Gewürze nehmen, die man mag,
der Teig sollte jedoch sehr würzig sein, damit die Waffeln später
nicht fade sind. Am besten probiert man bereits den Teig.
Ich habe etwa 1 Teelöffel Oregano, 0,5 Teelöffel Basilikum, 0,25
Teelöffel Pfeffer, 1 Teelöffel Salz und 3 Prisen Chili in den Teig getan.
Aber wie gesagt, probiert den Teig, wem das zu eklig ist, der sollte
ein bisschen Teig vorbacken und schauen ob noch mehr Würze
nötig ist.

Immer 2 Esslöffel Teig in das Waffeleisen geben und schön braun
backen. Der Teig ergibt 4 Waffeln.

Die Waffeln mit Kräuterfrischkäse oder sonstigen Dips und Tomaten,
Paprika oder Salat servieren.

Freitag, 17. Februar 2012

Purple Sticky Buns



Eigentlich sollten diese kleinen Schätze hellblau werden.-
ja ich sehe selbst, sie sind nicht hellblau ... nicht mal blau.
Nein . Sie mussten ganz normal braun werden...

Eigentlich wollte ich mit ihnen am Kochevent von Uwe
teilnehmen, ihr wisst schon, da, wo zur Zeit so gut wie
jeder deutsche Foodblog teilnehmt, weil sein Event-Motto
wirklich mal was neues ist. Also wollte ich blaue Sticky-Buns
backen.

Mein erstes Problem fing gleich mit der Farbe an - warum           
können Brombeeren, wenn man sie mit Milch püriert nicht
hellblau, sondern violett werden :(  ?!
Na gut, dachte ich, hab ja noch Zeit, ich kann einfach ein
anderes Mal ein blaues Gericht machen, der Teig sieht ja
trotzdem spektakulär aus. Richtig schön violett.
Also habe ich im Rezept weiter gemacht, zwischen drin war
ich mir nicht sicher, mit welchen Gewürzen die Sticky-Buns
gefüllt werden sollten, aber am Ende hab ich doch Zimt
rein getan. Und naja.. jetzt als sie aus den Ofen kommen,
sind sie nicht mehr violett, - nein sie wurden auch nicht von
Zauberhand blau, - nein sie wollten nicht mal lila sein
- nein, sie wollten zur normalen Kuchenfarbe zurück.

Na gut, innen sind sie schon ziemlich lila, aber für meinen
Geschmack könnten sie noch auffälliger sein!
Da sie aber trotzdem gut schmecken, gibts hier das Rezept.

Für eine Auflaufform: 

2,5 Tassen Mehl                                
1/2 Tasse Milch
1 Tasse Brombeeren
1 Pk. Trockenhefe
3/4 Tasse Zucker

60g Butter
100g Zucker
2 El Ahornsirup
1 Tasse Walnüsse

60g Zucker
1 Tl Zimt

Butterflöckchen

Zubereitung:

Die Brombeeren zusammen mit der Milch erhitzen. Sobald die Milch
siedet, sie von der Herdplatte nehmen, kurz abkühlen lassen und dann
pürieren.

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen, die Hefe hineingeben
und die Milchmischung in die Mulde schütten.  Die Milch leicht mit dem Mehl
verquirlen, Zucker und eine Prise Salz dazu geben und dann alles zu einem
weichen Teig kneten, der nicht mehr klebrig ist, falls nötig noch Mehl hinzufügen.

Den Teig 1 Stunde gehen lassen, in der Zeit die Form vorbereiten.
Dafür den Ahornsirup, Zucker und die Butter in einem Topf erhitzen und
leicht karamellisieren lassen. Mischung sofort in eine Auflaufform geben
und den Topf sofort mit Wasser befüllen, damit man den Topf später
wieder sauber bekommt.
Die Walnüsse in der Auflaufform verteilen.

Nach der Stunde den Teig zu einem 50x 20cm großen Rechteck
ausrollen. 60 Gramm Zucker mit einen Teelöffel Zimt vermischen,
den Zimtzucker auf dem Teig verteilen und Rechteck von der großen
Seite her aufrollen.  Die Rolle in 15 Schnecken schneiden.

Die Schnecken in der Auflaufform verteilen. 1 Stunde gehen lassen,
Butterflöckchen auf den Schnecken verteilen und eine halbe Stunde
bei 160° backen.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Honig-Sesam-Kekse



Ich hatte mir wirklich einiges überlegt, was ich denn so zum Tutschen,
Tunken und Dippen für den Kochtopf hätte, ich hatte mir erst überlegt
einen Käse im Brotmantel einzureichen, da stippt man das Brot in den
flüssigen Käse; Brot wurde gebacken, jedoch war es nicht schön
anzusehen, der Käse ist herausgelaufen, sodass das Brot später in
einer Pfütze aus Käse lag, die wirklich das einzige war, das man noch
zum Tunken hatte.

Dann wollte ich einen Krabbendipp machen, voller Vorfreude bin ich
nach meiner Musical-Probe letzteWoche, noch schnell in den nächsten
Supermarkt gerannt, damit ich auch noch ja meinen Bus schaffe, schaue
nach Flusskrebsen - sie hatten noch tatsächlich eine Packung, doch wenn
man die näher betrachtet hat, wollte man lieber gar keine Flusskrebse
mehr essen...

Jetzt habe ich also heute doch noch meinen letzten Versuch für das Event
gestartet: Honig-Sesam-Kekse, die stippe ich nämlich in meinen Kakao.

Rezept:

240g Mehl
160g Zucker
1 Eigelb
2 Pk.Vanille-Zucker
200g Butter
1 Prise Salz

80g Sesam
20g gehackte Haselnüsse
75g Butter
75g Puderzucker
80g Honig

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker, Salz und Vanille-Zucker cremig rühren.
Eigelb und Mehl dazugeben und zu einem Mürbeteig kneten.
Aus dem Teig 40 Kugeln formen.

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Die gehackten Haselnüsse mit dem Sesam mischen und auf einen
Teller schütten. Immer eine Teigkugel auf den Sesamteller geben,
glatt drücken und die Teigkugel mit der Sesamseite nach oben, auf
ein Backblech setzen. Alle Teigkugeln so verarbeiten und dann im
Backofen 12-15 Minuten backen.

Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren, Honig hinzufügen,
rühren bis eine homogene Masse entsteht.

Wenn die Kekse ausgekühlt sind, eine Kekshälfte nehmen, die
Buttercreme auf die Seite ohne Sesam nehmen und einen Keks
aufsetzen, sodass von beiden Seiten man den Sesam sieht.
Mit allen Keksen so verfahren.


So und jetzt sitze ich am Computer, tippe meinen Event-Beitrag und
stippe meine Kekse um 9 Uhr Abends in meinen Kakao ;)
Heute kann ich nur noch sagen, dass ich heilfroh bin, dass der
Einsendeschluss erst um 24.00 Uhr ist ;D


Spaghetti Maillard mit gebratenem Gemüse, Bärlauchpesto und Feta



Als ich zum ersten Mal Spaghetti nach der Maillard Methode hier gesehen hatte,
wusste ich, dass ich es ausprobieren musste. Ich meine, Spaghetti die im Backofen
vor dem Kochen gebacken werden, klingt schon abgefahren, aber wenn diese
nach dem Backen noch nach Nüssen schmecken, dann MUSS man das einmal
gegessen haben!

Wer nicht weiß wovon ich rede: Spaghetti maillard werden vor dem eigentlichen
Garprozess, dem Kochen, gebacken, dadurch erhalten sie eine braune Farbe, die
sie etwas wie Vollkornnudeln aussehen lässt. Das Verfahren wurde von dem
Chemiker Louis Camille Maillard erfunden und wird heute auch bei der Kaffeeröstung
angewandt.

Das Rezept fand ich interessant genug, um damit zum ersten Mal bei la
Cucina rapida teilzunehmen. Es geht schnell, ich weiß, es könnte noch schneller
gehen, würde man die Nudeln nicht erst noch backen, aber es ist auf jedenfall
lecker und raffiniert.

Für 4 Personen:

500g Spaghetti

1 Zwiebel
1 Aubergine
1 kleine Zucchini
2 Karotten
5 El Ajvar
2 El Tomatenmark
400ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
Olivenöl

4 El Bärlauchpesto

250g Feta


Zubereitung:

Den Ofen auf 180° vorheizen.
Die Spaghetti auf einem Backblech verteilen. 
Das Backblech in den Ofen schieben und 12-14 Minuten backen,
bis die Spaghetti gleichmäßig braun sind.

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, die Aubergine und Zucchini
in Streifen schneiden und die Karotten schälen und in dünne Streifen
schneiden.
Die Zwiebeln im heißen Olivenöl anschwitzen. Karotten hinzugeben.
Nach 2 Minuten die Auberginen und Zucchini hinzufügen.
Das Gemüse 8 Minuten anbraten.

Während dessen einen großen Topf mit Wasser aufsetzen.
Wenn die Spaghetti braun sind, sie in das kochende Wasser
geben und ca. 15-20 Minuten kochen. Durch das Backen
dauert das Kochen länger als sonst.

Nach den 8 Minuten den Ajvar, das Tomatenmark und die
Gemüsebrühe zum Gemüse geben. 5-10 Minuten köcheln,
sobald das Gemüse gar ist, ausschalten. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken.

Den Feta würfeln.

Wenn die Nudeln gar sind, abgießen. Auf  Tellern verteilen.
Das Gemüse auf den Nudeln verteilen, immer einen Klecks
Pesto auf das Gemüse geben und auf jeden Teller ein paar
Fetawürfel geben. 




Dienstag, 14. Februar 2012

Valentinstagssüß




Alles Gute zum Valentinstag!

Und wie lief er bis jetzt für euch?
-Hat der Schatz daran gedacht, etwas zu besorgen -
oder hat er es mal wieder vergessen?
- oder seid ihr dieses Jahr ganz ohne Valentinsschatz?


Ich hab dieses Jahr keinen Valentinsschatz und -
auch keinen heimlichen Valentinstagboten, ob ich
das schlimm finde? -Nicht im Geringsten!
-So bleibt mehr von den Valentinstagpralinen und
anderen Leckereien für mich über!

So musste ich heute also auch mit niiiemanden meinen
leckeren Grießbrei mit Kirschen teilen.

Zutaten:

500ml Milch
60g Weichweizengrieß
75g Zucker
1 Vanilleschote
1 Ei
1 El Butter

1 Glas Kirschen
200ml Orangensaft
100g Zucker
1 Prise Zimt
3 El Speisestärke

Zubereitung:

Den Zucker auf den Boden eines Topfes geben und mit
der Butter erhitzen, sobald sich der Zucker aufgelöst hat
und langsam braun wird, die Milch hinzufügen. Die
Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und
zu der Milch geben. Die Milch aufkochen und so bald sie
kocht, den Grieß hinzufügen. Nochmals aufkochen lassen.
Den Topf mit einem Deckel schließen und 5 Minuten
eindicken lassen.

Das Ei trennen und das Eiweiß steif schlagen.
Den Topf von der Herdplatte nehmen.
Das Eigelb unter den Grieß rühren und das Eiweiß unterheben.
In eine Form oder 4 Förmchen füllen.

Die Kirschen abtropfen lassen, dabei den Saft in einen
Topf auffangen. Den Orangensaft zum Kirschsaft geben.
Die Speisestärke in den Obstsaft verrühren.
Den Zucker und den Zimt hinzufügen und den Saft aufkochen.
2 Minuten kochen lassen, bis der Saft andickt. Die Kirschen
zum Saft geben und heiß zum Grießbrei servieren.



So, jetzt wisst ihr wie ich meinen Valentinstag verbringe,
wie verbringt ihr euren denn?
Kocht ihr für euren Schatz oder geht ihr essen?
Was gibt es dann Schönes?
Und wenn ihr wie ich, den Valentinstag alleine verbringt,
mit was verwöhnt ihr euch denn dann?


Montag, 13. Februar 2012

Bratkartoffeln vom Blech






Um am Blogevent von Heike mit zu machen, hat mir meine Mama ihre besten
Bratkartoffeln heute gemacht und wer dabei gleich an die fettigen Teile aus der
Pfanne denkt, der sollte den Beitrag weiter lesen, denn diese hier sind
Bratkartoffeln aus dem Backofen, nicht fettfrei, aber auf jedenfall nicht fetttriefend!
Und ja - Sie schmecken trotzdem extrem lecker!

Sie sind zu dem für all diejenigen, die den Fettgeruch oder das nervige Wenden
satt haben, die perfekte Möglichkeit Bratkartoffeln zu genießen.
Und auch du, liebe Heike, müsstest überhaupt keine Probleme mit diesen
Bratkartoffeln haben, sie werden weder matschig, noch ist es nicht allzu schwer
sie nicht verbrennen zu lassen.

Dachte ich zu mindestens bis eben, da habe ich nämlich entdeckt, dass das Event
am 15.1!!!.2012 endet - naja das Enddatum hab ich zwar eindeutig verpasst, aber
das Rezept gibt's hier trotzdem.

Also zum Rezept für 2 Personen:

700g Kartoffeln
3 El Kräuteröl
Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 200° vorheizen.
Das Öl auf ein Backblech geben und dieses in den Backofen stellen.

Die Kartoffeln 7 Minuten in kochendem Salzwasser angaren.
Das heiße Backblech aus dem Ofen nehmen und die Kartoffeln
auf dem Blech verteilen, keine Kartoffel sollte auf einer anderen
liegen. Die Kartoffeln einmal umdrehen,  damit sich das Öl gut
auf den Kartoffeln verteilt.
Mit Salz und Pfeffer die Kartoffeln würzen

Dann das Backblech zurück in den Ofen geben  und 30-35
Minuten knusprig backen.


Wer gerne Zwiebeln, Speck oder Knoblauch mit seinen Bratkartoffeln
isst, sollte diese dann doch lieber in einer separaten Pfanne braten und
zu den Bratkartoffeln servieren.




Sonntag, 12. Februar 2012

Birnen-Schmand-Kuchen



Mein heutiges Sonntagssüß war ein Birnen-Schmand-Kuchen.
Wir hatten Besuch und da dieser, genau wie der Rest meiner Familie,
lieber Biskuit und weiche Kuchen isst, war ich mal wieder überstimmt,
weshalb ich zwar einen Mürbeteig, aber ansonsten nicht gerade mit meinen
Favourites an Bestandteilen eines Kuchens backen durfte.

Ich habe den Kuchen bestimmt schon 8  Mal gebacken, da ihn eben
der Rest der Familie liebt, der Kuchen ist wirklich ideal für jede Kaffeetafel
geeignet, da er auch mal eben einen Transport überlebt, jedoch sind
halt keine Tonnen an Schokolade und Nougat enthalten, weshalb er
einfach nichts für mich ist.

Wer jedoch weiche Kuchen mag, der mag DIESEN Kuchen ;D

Für den Kuchen braucht man:

150g Butter
160g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
300g Mehl
2 Eier
2 Tl Backpulver

1 Dose Birnen
3El Zucker
1 Pk. Vanillepudding zum Kochen

3 Eier
90g Zucker
1 Becher Schmand/saure Sahne

Zubereitung:

Aus den ersten 6 Zutaten einen einfach Mürbeteig herstellen.
Dafür einfach die Butter mit dem Vanille-Zucker und Zucker
cremig rühren. Eier unterrühren und zum Schluss das Mehl
und das Backpulver unterkneten.

Den Mürbeteig ausrollen und eine eingefettete Springform
(samt Rand) damit auslegen.

Die Birnen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen.
Den aufgefangenen Saft mit 3 Esslöffeln Zucker und einem
Päckchen Vanille-Puddingpulver verrühren. Dann aufkochen
lassen und zu einem dicken Pudding einkochen lassen.

Die Birnen auf dem Mürbeteig verteilen, dann den Pudding
darauf verteilen.

Bei 180° 20 Minuten backen.

In der Zeit den Guss vorbereiten, dafür die Eier trennen,
das Eiweiß mit 90 Gramm Zucker steifschlagen. Die Eigelb
mit dem Schmand verrühren.

Wenn die 20 Minuten um sind, das Eiweiß unter den Schmand
heben und den Guss dann auf die Puddingschicht gießen.

Bei 160° in 30 Minuten fertig backen.


Ein wirklich klassischer Oma-Kuchen, der allseits beliebt ist
und immer gelingt!


Süßes Früchte-Sushi


 Dies ist ein einfaches,leichtes Dessert, das selbst für Anfänger geeignet ist,
aber trotzdem etwas her macht. Ideal nach einem üppigen Essen oder
als Abschluss eines asiatischen Menüs.

Man kann die Früchte natürlich individuell austauschen, statt den
Pfirsichen Mango oder Ananas, statt Himbeeren wären Orangen
oder Erdbeeren auch geeignet. Das Dessert kann also wirklich
für jeden zubereitet werden, einfach mit Obst das derjenige mag.

Zutaten:

500ml Milch
125g Milchreis
1 Prise Salz
75g Zucker

1 Kiwi
1 Pfirsich
100g Himbeeren
 Abrieb von 1/4 Zitrone
1 Apfel
30g Zucker
1 Prise Zimt
Mandelblättchen/Kokos

Zubereitung:

Zuerst kocht man der Reis, dieser wird wie ein normaler Milchreis
gekocht. Dafür den Reis mit Zucker, Salz und Milch unter ständigem
Rühren aufkochen. Danach die Hitze klein stellen und solange mit
einem Deckel köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Ab und zu
umrühren, denn der Reis darf nicht anbrennen.
Wenn der Reis gar ist, ihn von der Flamme nehmen und
auskühlen lassen.

Die Kiwi und den Pfirsich schälen , in dünne Scheiben schneiden.
Den Apfel schälen, entkernen und in Streifen schneiden. Die Streifen
in eine mikrowellenfeste Schüssel geben, einen Schuss Wasser
dazu geben und in die Mikrowelle so lange geben, bis die Äpfel
gegart sind. Dauert vielleicht ne halbe Minute, ich kann nicht die genaue
Wattzahl sagen, da bei unserer Mikrowelle die nicht angegeben ist.
Aufjedenfall bei 'ner höheren Zahl.
Den Zucker mit dem Zimt vermischen.

Nun gehts ans Rollen: Dafür den Reis in 4 Teile einteilen.
2 Teile in eine eckige Form füllen, etwa 20x20cm groß und
glatt streichen.

Für die Apfel-Maki ein Alustück mit Mandelblättchen besteuen (man kann genau
so auch gemahlene Mandeln, Mohn oder Kokos nehmen),
die Hälfte der noch zurückgelassenen Masse auf den Mandelblättchen
verteilen und glatt streichen. (sollte Form eines Rechtecks haben)
Eine Reihe Apfelstücke längs auf den Milchreis, etwa 3cm vom Ende entfernt,
 verteilen. Den Zimtzucker dann auf die Äpfel streuen.
Von der Seite wo die Äpfel 3cm weit entfernt sind, aufrollen.
Die Alufolie um die Rolle wickeln und im Kühlschrank kühlen.

In der Zwischenzeit die Himbeer-Maki zubereiten, dafür wieder
Mandelblättchen auf ein Stück Alufolie verteilen.
Dann den Rest Milchreis mit ein bisschen Zitronenschale verfeinern,
der Milchreis wird dann auf den Mandelblättchen verteilt und
glatt gestrichen. Eine Reihe Himbeeren 3cm vom Ende des
Milchreis legen. Den Milchreis wieder aufrollen,
mit Alufolie umwickeln und kühlstellen.

Die anderen 2 Sorten sind nicht so schwierig. Dafür einfach den Reis
aus der Form stürzen und in Rechtecke teilen, diese sollten ungefähr
so groß wie die Fruchtscheiben sein. Auf jedes Rechteck dann einfach
ein Stück Kiwi oder Pfirsich geben.

Die Alufolie von den Makirollen entfernen und in Stücke schneiden.

Alle  4 Sorte zusammen mit einer Fruchtsauce servieren.

Freitag, 10. Februar 2012

Valentinstagssüß 1: Chocolate-Cookie-Muffins



Der Titel sagts -  für die Spezialisten, die selbst jetzt noch nicht mitbekommen
haben, dass bald wieder Valentinstag ist. Um genau zu sein, ist er am
Dienstag und bis dahin werdet ihr hier zugepostet mit all den herzigen
Rezepten, die perfekt zum Valentinstag passen.

Und dieses Rezept passt perfekt zu jedem der seinem Keksmonster
eine kalorientechnische Atombombe backen möchte ;D
Ein Muffin aus Keksteig, der zu den bereits enthalten Schokoladenstücken
noch mit Pralinen gefüllt ist und als Extra noch warm mit
Eis oder Sahne getoppt wird. Hmmm ..

Also auf zum Rezept:
    (für 6 Stück)                                                     

180g Mehl
140g Zucker
1 Ei
0,5 Tl Himalaya-Salz
100g Butter
0,5Tl Natron
0,5Tl Vanilleextrakt
100g Zartbitterschokolade
12 Pralinen

Zubereitung:

Aus dem Mehl, dem Zucker, Salz, Butter, Natron, Vanilleextrakt
und einem Ei einen geschmeidigen Keksteig kneten.
Die Zartbitterschokolade nicht zu klein hacken und in den Keksteig
einarbeiten.

Den Teig in 12 Stücke teilen.

Eine Herz-Muffinform einfetten und ein Teigstück hineingeben.
Den Teig in den Förmchen flach drücken, bis der Teig die ganze
Mulde und den Rand ausfüllt. Dies bei 5 weiteren Förmchen machen.
Dann immer 2 Pralinen in ein Förmchen geben.
Die restlichen Teigstücke schon vorher etwas flach drücken und
dann jedes Förmchen mit einem zweiten Teigstück abdecken.
Die Teigstücke zusammen drücken, denn sind noch Luftlücken
zwischen den Teigschichten,
fällt der Muffin nach dem Backen in der Mitte zusammen,
-toppt man das ganze mit Eis, kein Problem, wenn man die
Cookie-Muffins allerdings alleine serviert, sehen sie nicht sooo
schön aus.

Die Muffins bei 160° 15 Minuten backen, sie sollten hellbraun
bis höchsten braun herausgenommen werden, da sie wie jeder
Cookie ansonsten hart werden.

Die Cookies mindestens 15 Minuten abkühlen lassen
(keine Bange, die Schokolade ist dann immer noch flüssig)
und dann erst aus den Förmchen lösen, ansonsten gehen
sie kaputt.

Nach Belieben mit Eis oder Sahne und Beeren warm oder kalt servieren.


      ....und keine Bange, wenn das Erste aufgeputzt ist, es sind ja noch 5 weitere da;)

Wenn nach dem Valentinsmenü nicht mehr viel Platz ist
und ein paar Muffins wirklich noch übrig bleiben - kein Problem!
Man kann die Muffins einfach in der Mikrowelle
erwärmen, gerade so lange, bis die Schokolade
wieder geschmolzen ist.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Mangold Pie




Also Gewinnspiele grundsätzlich finde ich ja schon mal bombastisch,
man muss kurz eine Antwort abgeben, eine E-Mail abschicken oder
sonst wie kurz was anklicken und gleich hat man die Chance etwas
zu Gewinnen, ob man den Gewinn wirklich toll findet, ist in der Sekunde
des Teilnehmens natürlich nicht entscheidend..

Doch wenn man schon vorher den Gewinn so toll findet, dass man sich
sogar überlegt, wie man an den Gewinn kommen kann, wenn man nicht
gewinnt, dann MUSS man unbedingt teilnehmen, koste es was es wolle!
So war es in dem Falle von Stoffelig, ihre Sachen sind irre schön,
vorallem die Spüli-Flasche ist der Knaller! :D



Jetzt aber genug mit der Werbung ;D
Mich hat das Gewinnspiel an essen&trinken erinnert,
ich habe Weihnachten dort beim Adventskalender mitgemacht
und ein Armband gewonnen. Also bin ich mal wieder auf die
essen&trinken Seite gegangen und auch schon gleich ein Rezept
gesehen, welches eine gute Idee zum Verwerten des heute gekauften
Mangolds war. Also gabs heute Mangold-Pie!

Zutaten:

330g Mehl
125g Butter
8 El Eiswasser

800g Mangold
1 große Zwiebel
1 Chili
200g Feta
50g Cashewnüsse
3 Eier
175g saure Sahne
Salz und Pfeffer
etwas Öl

1 Eigelb

Zubereitung:

Zuerst bereitet man den Pie-Teig vor, denn der muss noch kühlen.
Dafür die Butter in das Mehl kneten, so viel Wasser hinzufügen,
bis der Teig geschmeidig ist. Ein Drittel des Teiges abtrennen und
ihn in den Kühlschrank 20 Minuten kühlen. Den restlichen Teig
ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.

In der Zwischenzeit die Mangoldfüllung zubereiten, dafür die Chili
und die Zwiebel klein hacken. Den Mangold waschen und die Stile
von dem Rest entfernen. Die Blätter in ca. 7cm große Stücke
zupfen, die Stile in 0,5-1cm große Stücke schneiden. Den Mangold
etwa 2 Minuten in einem Topf mit wenig Salzwasser blanchieren.
Den Mangold abtropfen lassen.
In einem Topf etwas Öl zerlassen, die Zwiebeln mit der Chili anschwitzen,
dann den Mangold dazugeben und solange schmoren lassen, bis die
Zwiebeln braun sind. Mangold vom Herd nehmen. Kräftig mit Salz
und Pfeffer würzen. Den Feta klein würfeln und die Cashewnüsse
klein hacken.
3 Eier mit der sauren Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen.

Nun die Cashewnüsse gleichmäßig auf den ausgerollten Teig
geben. Den Feta zum Mangold geben und untermischen.
Dann den Mangold auf die Cashewschicht geben.
Den Mangold mit der Eiermasse begießen.

 Den Ofen auf 170° vorheizen.
Nun noch den gekühlten Teig ausrollen und die Pie damit
bedecken. Das Eigelb verquirlen und die Pie damit bestreichen.
Die Pie 35-40 Minuten backen und heiß mit einem Salat
servieren.



Die Pie ist sowohl im Winter, als auch im Sommer als leckeres
Mittagessen geeignet.


Sonntag, 5. Februar 2012

Devil's Food Cheesecake Muffins





Heute wird mein Sonntagssüß nichts für schwach Beseidete, es wird schooookoladig,
mit gaaanz viel Doppelrahmfrischkäse und gaaanz viel Kalorien :D
Das MUSS doch gut sein ;D

Passend zum World Nutella Day hab ich heute einen Devil's Food Cheesecake
mit zwei Nutella-Brownie-Schichten, einer American Cheesecake-Schicht und
einem Nutella-Frosting gemacht. Es war göttlich!




Ich habe für die Schokoladenschichten des Muffins dieses  Brownie Rezept von
“Le Pétrin” genommen und die Käseschichten mit diesem Rezept von Chefkoch 
gemacht. Beim Frosting habe ich mich nach einem Rezept von Cynthia Barcomy 
gerichtet, bei dem ich Nutella statt der Schokolade genommen habe.

Diese kleinen Kalorienbomben sind jede Minute im Fitnesstudio wert! 

Jetzt zum Rezept:

300g Nutella
2 Eier
60g Mehl
40g Kakao

1 Ei
250g Frischkäse
100g Zucker
3 El Speisestärke
60ml  Sahne 


125 g Butter, weiche
230 g Frischkäse
230 g Nutella



Zubereitung:

Zuerst bereitet man den Cheesecake zu, denn der muss lange
kühlen: Dafür rührt man 30 Gramm des Zuckers mit 90 Gramm
des Frischkäses schaumig. Das sollte etwa 3 Minuten dauern.
Dann fügt man den restlichen Frischkäse hinzu. Jetzt noch 
den restlichen Zucker und die Speisestärke untermischen.
Und ganz zum Schluss das Ei und die Sahne unterrühren.
Die Masse in 8 Muffinförmchen füllen und diese dann etwa
20 Minuten backen. Nach dem Backen die kleinen Käsemuffins
erst 2 Stunden bei Zimmertemperatur auskühlen lassen und 
dann im Kühlschrank 3 Stunden kalt stellen.

In der Zwischenzeit kann man schon mal die Browniemuffins 
backen, dafür einfach die Nutella, die Eier, das Mehl und den
Kakao miteinander verrühren. in 8 Förmchen füllen und 8-10
Minuten bei 180° backen, wenn man die Stäbchenprobe macht, 
sollte noch etwas am Stäbchen hängen bleiben.

Das Frosting kann man auch schon vorbereiten: 
Hierfür die Butter mit dem Frischkäse cremig 
rühren und zum Schluss die Nutella unterrühren.


Die Browniemuffins quer halbieren und mit etwas 
Frosting bestreichen, dann zwischen 2 Browniehälften
1 Cheesecake setzen. Die gestapelten Törtchen mit Frosting umkleiden. Etwa 2 Stunden kühl stellen  bevor man die Cheesecakes serviert.














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Und weil diese Kalorienbomben nicht nur sonntags passen,
möchte ich sie in meinen Lieblingsmonat November bei 
Uwes Cookbook of Colours einreichen.

Denn Lieblingsmonat und Lieblingscupcake müsste doch 
eine gute Kombi sein ;)

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Freitag, 3. Februar 2012

Kürbis-Schuedi




Ich weiß, die Zeit in der so gut wie jeder Foodblogger den tollen
Schuedi von Paul nachgebacken hat, hab ich eindeutig verpasst.
Aber da tolle Kuchen immer wieder gebacken werden wollen,
finde ich, dass Schuedi nicht nur 2011 gebacken werden sollten,
nein dieses Jahr soll es genauso weitergehen mit schönen
Schuedi-Rezepten!

Ich habe das Rezept bei Danielle gefunden. Am Anfang war ich
etwas skeptisch, ob der Hefeteig genauso gut wird, wie sonst,
wenn Kürbis im Teig ist und -  ich wurde positiv überrascht!
Der Kuchen ist wunderbar saftig und fluffig!
Ich habe in die Gewürzmischung nur Zimt gegeben, da ich
Muskat nicht besonders mag. Ansonsten hab ich mich eigentlich
ziemlich genau an das Rezept gehalten. Ich habe es in einer
Kastenform gebacken, für die der Teig ein wenig zu wenig war.
Ansonsten war der Kuchen schon nach ca.30 Minuten
schön braun.

Ab sofort gilt bei uns das Motto: Einmal Schuedi, immer Schuedi! ;D

Ich schreibe das Rezept für all diejenigen hier nocheinmal auf,
die selbst für Google Übersetzer zu faul sind :D :

Teig 
2 EL Butter                                                               
1/2 Tasse Milch 
1,5 Päkchen Trockenhefe 
3/4 Tasse Kürbispüree 
1/4 Tasse weißer Zucker 
1 TL Salz 
2 1/2 Tassen Mehl 
Füllung 
1 Tasse Kristallzucker
 2 TL gemahlener Zimt 
(1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss) 
3 EL Butter 
Butter-Rum Glasur
 2 EL Butter 
1/8 Tasse brauner Zucker 
1 1/2 EL Milch 
3/4 Tasse Puderzucker 
1/2 Teelöffel Rum (oder Vanille)

Zubereitung

Für den Teig 2 Esslöffel Butter in einem Topf so lange erhitzen, bis die 
Butter braun wird. Eine halbe Tasse Milch zur Butter geben.
Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und in diese
die Hefe schütten. Die Milch-Buttermischung in die Hefemulde 
schütten, dann erst die Hefe mit der Milchmischung verrühren
(am besten mit einer Gabel) und dann immer weiter nach außen
rühren, bis auch ein Teil des Mehls mit der Hefemischung ver-
mischt ist. Dann 1 Teelöffel Salz, den Zucker und das Kürbispüree
zum Teig geben. Dann ist Kneten angesagt: in meinem Fall habe
ich noch mehr Mehl zum Teig gegeben, da mein Teig noch 
klebrig war, das hängt denke ich aber auch ziemlich vom 
Kürbispüree ab. Wenn der Teig schön homogen ist,
ihn mit einem Handtuch abdecken und ca. 1 Stunde an 
einem warmen Ort gehen lassen.


Für die Füllung die Butter in einem Topf braun werden lassen,
den Zucker dazugeben. Den Topf von der Herdplatte nehmen
und mit dem Zimt (und evtl. dem Muskat)vermischen.


Nachdem sich der Teig um die Hälfte vergrößert hat, den
Teig zu einem 30 mal  50 großen Rechteck ausrollen. 
Die Füllung nun auf dem Teig verstreichen, den Teig danach 
in 18 Stücke (5x10cm) teilen. Die Quadrate dann in eine 
Kastenform schachteln. Den Teig nun nochmals ca.
45 Minuten gehen lassen.


Danach den Kuchen bei 160° 35 Minuten backen, bis der 
Kuchen oben schön braun ist.


Für den Guss, Butter in einem Topf zusammen mit der Milch und
dem Zucker erhitzen, zum Kochen bringen und dann von der 
Kochstelle nehmen. Den Puderzucker und Rum hinzufügen und 
über den fertig gebackenen Kuchen verteilen.



Mittwoch, 1. Februar 2012

Schokoladenkrapfen mit Kirschen und Sabayon



Karneval ist zwar bereits seit 2 Monaten, aber wirklich feiern tue ich es
eigentlich erst in der letzten Woche. Dann gibt es bei mir erst
so richtig Krapfen und Verkleidungen. Letztes Jahr hatte ich am letzten
Karnevalstag zum ersten Mal Berliner gemacht und so war auch das
Ergebnis: da ich keine Fritteuse habe, konnte ich die Temperatur
nicht regulieren - alle Krapfen waren innen teigig und der Geschmack....
naja, bisher hatte ich mich nicht nochmal an Krapfen getraut, doch zu
Karneval gehören Krapfen einfach dazu und so habe ich jetzt schon
mal Probe-Krapfen gemacht, damit ich dieses Jahr an Karneval
auch garantiert welche habe!

Was soll ich sagen - also die Krapfen sind aufjedenfall nicht das
Original, dass erkennt man ja auch auf den ersten Blick,  sie sind
weniger als Gebäck sondern eher als Nachtisch gedacht, da es im
Grunde frittierte Pralinen sind. Die fertigen Krapfen sind innen
flüssig und haben außen eine knusprige Kruste. Die Kombi
aus Schokolade und Kirschen finde ich persönlich ja immer
super, doch wenn die Schokolade noch frittiert ist, mit Kirschsorbet,
Sabayon UND Kirschkompott kombiniert wird, DANN
ist es nicht nur DIE Kalorienbombe schlecht hin, sondern
auch DER Fastnachtstraum für alle Schokoladenfans!

Und hier kommt das Rezept für 4 Personen:

1 Glas Kirschen (300g abgetropfte Kirschen)
100g Zucker
75g Zartbitter-Schokolade
4 El Sahne
3 El Milch
50g Nougat
1 El Speisestärke
25g Butter
125g Mehl
1 El Kakao
1 El Honig
175ml Dessertwein
2 Eigelb
50ml Weißwein
Öl zum Frittieren

Zubereitung:

Für das Kirschsorbet, 50 Gramm Zucker mit 5 Esslöffeln Wasser zu
einem Sirup aufkochen. Kirschen abtropfen lassen, dabei den
Saft auffangen. 200 Gramm der abgetropften Kirschen mit dem
Sirup pürieren. Das Kirschpüree in eine kleine Schüssel füllen und ca.2 Stunden
einfrieren. Ist man den Nachtisch später als 2 Stunden nach dem
Einfrieren, sollte man das Sorbet alle halbe Stunde umrühren.

Für die Krapfen, die Schokolade grob hacken, Sahne und Milch
erhitzen und die Schokolade mit dem Nougat schmelzen. Die Masse
in den Kühlschrank stellen, bis sie gut formbar ist. Dann aus
der Masse 8 Kugeln formen und diese dann 1 Stunde einfrieren.

In der Zwischenzeit den Teig vorbereiten. Dafür die Butter im Topf
zerlassen, dann in einer Schüssel mit Mehl, Kakao, 1 Prise Zucker
und Salz verrühren. Honig und Dessertwein hinzufügen und zu
einem glatten, dickflüssigem Teig verrühren. 1 Stunde ruhen lassen.

Für den Kirschkompott, den aufgefangenen Kirschsaft mit
Speisestärke verrühren und aufkochen lassen, bis der Saft eindickt.
Dann die restlichen 100 Gramm Kirschen in den Saft geben.


Wenn das Kirschsorbet 2 Stunden gefroren ist, also alles vorbereitet
ist, Eigelbe, mit Weißwein und 50 Gramm Zucker in einer Metallschüssel
verrühren, über einem Wasserbad zu einer Sabayon schaumig
aufschlagen.  Öl auf 170° erhitzen. Die Schokoladenkugeln
durch den Backteig ziehen und dann im heißen Öl
2-3 Minuten knusprig ausbacken.
Nach dem Frittieren auf Krepppapier abtropfen lassen.


Sorbet mit einem heißen Löffel abstechen und mit der Sabayon,
Kirschkompott und Schokoladenkrapfen servieren. 


Bei mir war der Teig viel zu viel, aber da die Pralinenmasse
gut mit Teig umhüllt sein muss, damit die Schokolade nicht
im Fett ausläuft, sollte man lieber mehr Teig machen und
diesen dann entweder für die nächste Gelegenheit einfrieren
oder Obst im Teig ausbacken.