Sonntag, 1. März 2015

Special Meeting: Oreos meet Nutella and White Chocolate Cream


Seit ihr der Dessert-Typ? Dass ich Anhänger der süßen Seite der Macht bin,
ist wohl offensichtlich. Nichtsdestotrotz muss ich gestehen, dass ich einen Salat
den Vorzug gestatten würde, wenn ich die schwerwiegende Entscheidung 
 des Essens eines Salates oder Desserts treffen müsste. 
-Nicht wegen den Kalorien oder der Gesundheit. 
Ich bitte euch. - wir befinden uns hier auf einem Back Food Blog!

All zu oft bestehen Desserts aus Cremes oder Eis - und jetzt oute ich mich:
Die sind meistens nicht soo mein Ding. 
Ich brauche etwas zum Kauen in meinem Essen, einen Crunch, der mich
daran erinnert, dass ich die Zeiten der Kleinkind-Nahrung hinter mir gelassen habe.

Bei diesem Dessert treffe ich nicht auf  meinen Baby-Nahrungs-Flashback,
denn hier sind Oreo-Stückchen mit Nutella- und weißer Schokoladen-Creme 
geschichtet - und Leute: 
Hier sollten doch beide Parteien - die Creme-Anhänger und Crunch-Fanatiker- 
glücklich werden! 

Die Zubereitung dauert wirklich nur einige Minuten und somit ist dieses Dessert,
welches durchaus etwas her macht, sowohl ideal für den Schokoladen-Hunger 
zwischendurch, als auch für den Besuch von Freunden und Familie.

Zutaten:
(4 Portionen)

200g Sahne
100g weiße Schokolade
1 Prise Meersalz
2 Pk.Vanille-Zucker

500ml Milch
1 Pk.Schokoladen-Puddingpulver
100g Nutella
100g Zucker
100g Oreos
einige Oreo-Stücke zum Verzieren
geschlagene Sahne zum Verzieren

Zubereitung:

Für die weiße Schokoladen-"Mousse" die Schokolade im heißen Wasserbad
schmelzen und danach lauwarm abkühlen lassen.
Währenddessen die Sahne mit dem Meersalz und dem Vanille-Zucker steif schlagen.
Unter die abgekühlte, jedoch weiterhin flüssige Schokolade die geschlagene Sahne heben.
Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Nutella-Creme den Zucker im Topf leicht karamellisieren lassen, um ihn dann
mit 4/5 der Milch abzulöschen. Die Milch unter Rühren erhitzen und dabei darauf
achten, dass Karamell-Klumpen sich auflösen.
In den restlichen 100ml der Milch das Puddingpulver verrühren.
Kocht die Karamell-Milch, die Puddingpulver-Lösung hineingießen und 
unter Rühren den Pudding eindicken lassen.
Den fertigen Pudding sofort mit Klarsicht-Folie abdecken und abkühlen lassen.

Unter den kühlen Schokoladen-Pudding nun noch die Nutella rühren.

100g Oreos in eine Tüte geben und mit einem Nudelholz klein schlagen.

Den Nutella-Pudding abwechselnd mit der weißen Mousse und den Oreo-Stückchen 
schichten. On top des Schicht-Dessert kann noch mit geschlagener Sahne und weiteren 
Oreos nach Belieben verziert werden.
Bis zum Verzehr die Creme im Kühlschrank kühlen.


Donnerstag, 26. Februar 2015

Potato Nachos mit Guacamole und Sour Cream



Fad und schlecht gesalzene, pappige Nachos mit einem öden Käse-Dipp kennt wohl 
jeder aus dem nächsten Kino. So bunt und froh gestaltet wie meine "Nachos" kennt
man sie wohl höchstens vom nächsten Mexikaner.
Doch genau wie meine kennt wohl kaum einer Nachos.
Nachos - eins der anerkannten Fertiggerichte, die beim Mexikaner mit Dipps 
aufgepeppt werden.
Meine Version besitzt nicht nur ein aufpeppendes Topping, nein, auch
meine "Nachos", die aus gebackenen Kartoffeln bestehen, sind fern von 
Konservierungsstoffen und Emulgatoren.
Zugegeben, so als Snack neben dem Fernseher würde ich sie nicht unbedingt
essen, viel eher sind sie doch eine wirklich Hauptmahlzeit. 
Nichtsdestotrotz überzeugen sie nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich
und verbreiten bei mir selbst an grauen Tagen durch die farbenfrohen und frischen 
Zutaten gute Laune.





Rezept:
(2 Portionen)

6 mittlere Kartoffeln
4 El Olivenöl
Rosmarin, Oregano, Majoran
1 größere Tomate
1/2 Avocado
60g saure Sahne
1 Knoblauchzehe
2 El Zitronensaft
Liebstöckl
nach Belieben noch Käsedipp

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden oder 
hobeln. Die Kartoffel-Scheiben in eine frische Plastiktüte geben, Olivenöl und
gehackte Kräuter sowie Meersalz dazugeben und die Tüte gut verschließen.
Schütteln bis die Marinade sich verteilt hat.
Die Kartoffelscheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
Möglichst sollte keine Kartoffelscheibe übereinander liegen.
Bei 225° die Kartoffelscheiben in etwa 25 Minuten backen bis sie knusprig braun sind.
Je nach Dicke der Scheiben können die Kartoffelscheiben auch ein paar Minuten mehr oder
weniger Backzeit benötigen.

Während der Backzeit die Avocado halbieren, die Schale entfernen und in kleine
Stücke würfeln. Die Avocadostücke mit Zitronensaft vermischen.
Die Knoblauchzehe klein würfeln und unter die Avocado mischen.
Mit Salz und Pfeffer die Avocado würzen.

Die Tomate in mundgerechte Stücke schneiden.

Die saure Sahne glatt rühren.

Die "Kartoffel-Nachos" auf zwei Tellern verteilen, Tomaten,
Avocado-Salsa und Sour Cream darüber verteilen, wer mag kann natürlich noch
einen Käse-Dipp darüber geben oder die Kartoffeln mit Käse überbacken.
Zum Schluss mit gehacktem Liebstöckl nach Belieben bestreuen.

Montag, 16. Februar 2015

Nutella Chocolate Fudge Cups



Dank fehlender Internetverbindung (ein Dank an die Herren des großen pinken Ts,,)
hat es diese herzige Leckerei nicht mehr pünktlich zum Valentinstags zu euch 
geschafft, sondern musste unglaubliche 8 Tage auf die Veröffentlichung warten.
Doch Ich bin mir sicher, auch jetzt noch können die Kleinen einige Herzen im
Sturm erobern. 

Schokolade. Nutella. Brownieteig.

Na werden einige bei diesen Schlagwörtern nicht bereits nervös?

Anlässlich des Valentinstags gönnte ich mir die volle Dröhnung an Schokolade,
Fett und Kalorien - man gönnt sich ja schließlich sonst nichts...
Mit dieser "Kleinigkeit" lässt sich der Valentinstag auch wunderbar alleine,
eingemümmelt auf der Couch, die Dauerschleife Liebesfilme im TV ertragend, 
ausklingen. Gesellschaft? Jemand mit dem man etwa teilen müsste?
Och...muss nicht sein,,,

Obwohl teilen.. doch das Rezept MUSS ich mit euch teilen,
denn alle Späße und Übertreibungen zur Seite: Die Cups sind verdammt gut.

Möchte man seinen Schatz oder der Mama eine Freude machen,
glaubt mir, mit dieser Kalorienbombe könnt ihr jeden überzeugen.
In Erinnerung an Tarte au chocolate, jedoch ganz dem American Style folgend, 
wurde in den Teig noch Schokolade verarbeitet
..Schokoladenfüllung reicht ja schließlich nicht aus...
Das Ergebnis:
OVERDOSE an Schokolade.

Selten schwärme ich von meinem Gebäck so, 
doch Leute probiert die Nutella Chocolate Fudge Cups aus!



Rezept:
100g Butter
100g Nutella
1 Tasse Zucker
1 Ei
1 Pk.Vanille-Zucker
5/4 Tassen Mehl
3/4 TL Backpulver
1 großzügige Prise Salz
Für die Füllung:
140g Schokolade
100g Sahne
1 EL  Irish Cream Likör


Zubereitung:
Die Butter mit Nutella 2 Minuten cremig aufschlagen.
Das Ei hinzufügen und die Mischung weiterrühren.
Zucker, Vanille-Zucker und eine großzügige Prise Salz hinzufügen
und die Zutaten miteinander glatt rühren.

Mehl mit Backpulver mischen und zu den restlichen
Zutaten sieben. Alles zu einem homogenen, weichen Teig verrühren.

Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.
Mit einem Eisportionierer Teigportionen abstechen und pro Muffinvertiefung
eine "Kugel" Teig hineingeben.

Die Nutella Cups bei 170° im vorgeheizten Ofen ca.13 Minuten backen.
Die Ränder sollten bereits leicht braun geworden sein, im Innern soll der
Cup jedoch fudgig bleiben.
Mit einem Kaffeepulver-Portionierer Mulden in die frisch aus dem Backofen
kommenden Nutella Cups drücken.


Für die Schokoladen-Füllung die Schokolade mit Sahne und dem Cream Likör
im Wasserbad unter ständigen Rühren schmelzen.
Ist die Schokolade erstmals flüssig, die Mischung aus dem Wasserbad
nehmen und verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Mit dem Kaffeepulver- Portionierer nun in jeden Nutella-Cup einen Löffel der
Füllung geben. Nach Belieben können die Nutella Chocolate Cups noch mit 
Zuckerperlen oder gehackten Nüssen verziert werden.

Danach sollten die Nutella Chocolate Cups im Kühlschrank fest werden.

Samstag, 14. Februar 2015

Parmesan Tortellini Bites




Mein Food Blog ist so ziemlich das Abbild meines Essverhaltens.
Bei mir gilt das Motto "Süß, bitte süß!" 
So ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass ich 
auf Chips oder salziges Popcorn gut verzichten kann
und meine Couch-Knabberfavoriten viel eher Schokolade, Kekse und Co sind.
Bekommt man dann jedoch mal Besuch, so fühle ich mich doch verpflichtet, dem Besuch auch salzige Knabbereien anzubieten - für gekaufte Chips ist mein Food Blogger-Ego jedoch einfach zu groß, so muss ich mir dann doch wenigstens eine pikante selbstgemachte Kleinigkeit überlegen.
Die Tortellini Bits sah ich -surprise, surprise- mal wieder bei meinem non plus ultra
der Inspiration: pinterest!
Die Bildanleitung ließ schon vermuten:
Das Rezept ist perfekt für Faule, Gestresste und Kreative geeignet. - naja nicht unbedingt Kreative, aber Leute, die sich kreative Snacks wünschen.

Zutaten:
1 Packung Tortellini [Käsefüllung]
75g Mehl
150g Panko-Paniermehl
50g geriebener Parmesan
Oregano, Majoran
1 Ei
50ml Milch

Fett zum Ausbacken


Zubereitung:
Die Tortellini nach Packungsanleitung in
gesalzenem Wasser al dente kochen.
Wasser abgießen und die noch feuchten
Tortellini in Mehl wenden.
Das Ei mit Milch und den Gewürzen
verquirlen. Paniermehl mit dem geriebenen
Parmesan mischen. Die bemehlten Tortellini
durch die Eimischung ziehen und zum
Schluss in Panko-Paniermehl wälzen.

Das Öl in einem tiefen Topf erhitzen und
warten bis das Fett so heiß ist, dass von
einem in das Fett gehaltenem Holzlöffel
Blasen aufsteigen.

Die Tortellini einzeln im Fett goldbraun
und knusprig ausbacken. Anschließend auf
Küchenpapier abtropfen lassen.

Noch warm kommt die Füllung besonders
gut heraus, indem sie leicht weich einen
tollen Kontrast zur knusprigen Hülle bietet.
Doch auch kalt ist es in jedem Fall ein tolles und abwechslungsreiches Fingerfood.

Freitag, 6. Februar 2015

Her mit dem Nutella-Glas! Peanutbutter Nutella Cookies





Wie's ausschaut habe ich den World Nutella Day am 5. Februar zu exzessiv gefeiert.
Ein Fresskoma und Gewissensbisse hinderten mich daran den Post früher zu
veröffentlichen, so könnt ihr nun nur noch in den Erinnerungen des
World Nutella Days 2015 schweben, anstatt ihn zu partizipieren.

Dass man mit Essen bei mir auf jeden Fall Sympathien erwecken kann, ist die
eine Sache, dass derjenige, der mein Herz erobern will, dies wohl am leichtesten
mit einem stets aufgefüllten Vorrat an Nutella und Schokolade schafft, die andere.
Liebe geht über den Magen stimmt bei mir wohl zu 100% -
denn meine Liebe zur Schokoladencreme würde einfach keine Trennung verkraften.
Du oder Nutella? Na da liegt die Antwort auf der Hand - oder besser gesagt im Glas.
Aber wie sollte ich mich von ihr auch trennen können?
Versüßt sie mir doch jedes Frühstück, verbindet sich nur all zu gerne mit anderen
Zutaten zu einem Kuchen oder Keks für zwischendurch und ist dann auch abends,
nach einem frustrierenden Tag wartend in ihrer Schublade für mich da.

So muss ich dem süßen Haselnussaufstrich, der mitlerweile schon 50 Jahre auf dem
Markt erhältlich ist, an seinem Ehrentag natürlich ein gebührendes Rezept widmen.

Und ich will ja nicht vorgreifen, doch zum 50. sollten Peanutbutter Nutella Cookies
doch gebührend genug sein.
Dass Peanutbutter und Schokolade einfach eine funktionierende Kombi sind,
müsste mitlerweile auch in Deutschland angekommen sein
 - nun Nutella und Peanutbutter? - overdose an Geschmacksexplosion!

Von 0 auf 8000 hat es dieses Rezept unter meine Lieblings-Cookies geschafft.
Backt man größere Cookies, so haben sie einen knusprigen Rand, eine chewige Mitte
und noch leicht weiche Nutella-Kerne im Cookie.
Backt man hingegen kleinere Cookies [und holt sie nicht noch total hell rauß],
so sind die Cookies knusprig und der Geschmack des Teiges rückt in den Vordergrund.
So sollte es eine Variante für jeden geben - jedenfalls vorausgesetzt ihr habt
keine Erdnussallergie.... oder Diät - also für die noch nicht Ausgeschlossenen,
kommt hier das Rezept.




Zutaten:
2 Eier
0,75 Tasse Butter, aufgelöst
2 Tassen Zucker
[Idealerweise gemischt 1 Tasse brauner
und 1 Tasse weißer Zucker]
1/2 Tasse Peanutbutter
2,5 Tassen Mehl
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Pk. Backpulver
1 Prise Salz
2 Tl Grafschaft Rübensirup

1/2 Tasse Nutella

Zubereitung:
Flüssige Butter mit Eiern und der Peanutbutter verquirlen. Die Zuckersorten, Salz und den
Rübensirup hinzufügen und unterrühren.
Mehl mit Backpulver vermischen.
Mehlmischung unter die Masse rühren, dabei
aufpassen, dass der Teig letztendlich
keine Mehlklumpen mehr hat.

Die Nutella mit einem Teelöffel auf der Oberfläche des Teiges vereinzelt
setzen. Mit einer Gabel die Nutella oberflächlich unter den Teig rühren,
sodass Schlieren im Teig entstehen.
(Nicht gleich die gesamte Nutella verteilen, nachdem bereits einige Teigportionen
abgestochen sind, weitere Nutellaschlieren setzen / notfalls jedoch noch mehr
Nutella nehmen, damit jeder Cookie auch Nutella hat)

Wer große Cookies möchte, kann vom Teig mit einem Eisportionierer
Kugeln abstechen. Diese mit großem Abstand auf einem Backblech verteilen,
da sie sich noch enorm ausbreiten.
Für kleine Cookies etwa walnussgroße Teigkugeln abstechen, diese flach
drücken und dann auch mit Abstand auf ein Blech verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 170° die großen Cookies etwa 10-12 Minuten
backen, bis der Rand hellbraun geworden ist. Die Kleinen etwa 7-8 Minuten backen.

Sonntag, 1. Februar 2015

¡Viva España! - Churros-Waffeln


 




Na, wer gehört zu den Glücklichen, die gerade eingeschneit
sich in einem Winter-Flashback befinden?
Und was könnte man sich da mehr wünschen, als morgens um 9 Uhr vom
Duft frischer Waffeln und Zimt geweckt zu werden?
-.. okay das einzig Bessere ist um 10 Uhr vom Duft frischer Waffeln
geweckt zu werden - aber sei's drum!
Laut pinterest war 2013 ein mega Hype um diese Waffeln - ich hab davon
nichts mitbekommen und bis letzte Woche muss ich sagen, haben die Waffeln mir
überhaupt nichts gesagt.
Was mir jedoch auf einen Blick was gesagt hat waren Churros.

Churros = Fettig + Süß = Lecker²
Waffeln = Kindheitserinnerung + Süß = Lecker²
Churros + Waffeln = LEEEECKER!!

Diese einfachen Formeln sollten präsentieren, dass man mich vom Ausprobieren
der Waffeln nicht abhalten konnte.
Bevor ich weiter fortfahre, muss ich jedoch alle warnen:
Diese Waffel sind Zusatzkilos auf den Hüften pur.
Alle die eine Diät befolgen :

Vergesst sofort alles was ihr hier gesehen habt! Rauß! Runter von meinem Blog!

An alle andern: Meine Güte!
Waffeln, in Butter gebadet, in Zucker und Zimt gewälzt
- mehr kann ich mir, schön warm eingekuschelt vor dem Kamin gar nicht wünschen!
Sind Churros in ihrer Heimat bei warmen Temperaturen zuhause,
kann ich mir diese Waffeln hier vor allem im Winter vorstellen, denn sie
sind dann doch ordentlich mächtig und haben es ja auch kalorientechnisch in sich.

Äußerst lecker finde ich sie in jedem Fall!
Aber kann man etwas anderes erwarten?
Zimt und Waffeln funktionieren halt einfach zusammen.
Für mich waren sie so wie sie waren genau richtig
- die restlichen Verköstigen fanden die Waffeln zeitweise zuu zimtig.
Also übertreibt es nicht mit dem Zimt, dann werden die Waffeln ein voller Erfolg!





Zutaten:
[Für ca 7 Waffeln]

für den Waffelteig:
2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Zucker
1 Pk. Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Zimt
Schale einer Zitrone

2 Eier
1/2 Tasse geschmolzene Butter
1 1/2 Tassen warme Milch

zum Wenden:
2 Tassen Zucker
2-3 Tl Zimt
3/4 Tasse geschmolzene Butter

Zubereitung:

Für den Teig Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel Eier, geschmolzene Butter, Milch, mit Zucker,
Zimt, Zitronenschale und Vanille-Zucker verquirlen.
Die Mehlmischung langsam zu den flüssigen Zutaten sieben und unterarbeiten.
Den Teig verrühren bis keine Klümpchen mehr übrig sind.

Die 3/4 Tasse geschmolzene Butter in einen tiefen Teller geben,
dessen tiefer Bereich die gleiche Größe haben sollte wie die
späteren Waffeln haben werden.

2 Tassen Zucker mit Zimt vermischen.
Wer mag kann natürlich mehr oder weniger Zimt benutzen.
Zimt-Zucker auch in einen tiefen Teller geben.

Waffeleisen vorheizen, sobald das Eisen erhitzt ist, einfetten und
dann jeweils mit 2-3 Esslöffel Teig Waffeln backen.

Die Waffel noch warm und frisch aus dem Eisen zuerst in dem Butterbad wenden
und danach sofort im Zimt-Zucker wälzen.

Warm sind die Churros-Waffeln mit einer Kugel Vanille-Eis natürlich genial
- jedoch auch kalt schmecken sie mit Apfelmus oder einer Beerenmischung wunderbar.




Donnerstag, 29. Januar 2015

Mozart kugel dich ruhig vor Lachen!




Zorra will's Österreichisch!
Ihr Ruf hat mich zum Überlegen gebracht... zu Überlegungen wo das
geschenkte Tiroler Kochbuch noch gleich war..
Eigentlich bin ich ein großer Fan von der österreichischen Küche,
Ich, als echte Zuckerschnute, bin natürlich Fan von den ganzen
süßen Mehlspeisen : von Kaiserschmarrn bis Germknödel - das ist meine Welt!

Doch aus irgendeinem Grund war ich nicht zur Neuauflage solcher
Klassiker aufgelegt, nein, schnell stand für mich fest:
Es muss die Königin der österreichischen Pralinen für das Event werden!

Zu meiner Schande muss ich jedoch eingestehen:
Mozartkugeln und ich - wir kennen uns nur flüchtig.
Österreich hat mich bisher nicht gesehen,
Gelegenheit das Original zu kaufen
hatte ich also bisher nicht.

Original - da sind wir beim Thema:
Mein Nichtwissen von der Zubereitung der
Mozartkugeln hab ich nun bereits ja
gebeichtet und um dieses zu beseitigen,
musste ich mit der Recherche beginnen:

Jedoch wurde schnell klar, mal eben bestimmen aus was die Kugeln bestehen, daraus wurde nix:

Pinterest zeigte mir strikt zwei Versionen auf:
eine, die "nur" aus einem Nougatkern, einer Marzipanhülle und zum Schluss einen Schokoladenüberzug bestand
- und dann diese andere, die mich mit
ihrem grünen Kern anlachte.
Gut ich geb's zu, die Tatsache, dass ich die
zweite Version nur auf englischen Seiten
sah, ließ mich ahnen, dass es das wirkliche
Original nicht sein konnte.
Nichtsdestotrotz wollte ich diese Version ausprobieren - das Auge isst schließlich mit.
Bei der Vorbereitung des Posts hier, hat es mich dann aber doch interessiert:
Was ist denn nun das Fake?

Glaube man Wikipedia, so hieß die Mozartkugel ursprünglich Mozart-Bonbon
und wurde von einem Salzburger Konditormeister in der Konditorei Fürst seit
1890 angeboten.
Paul Fürst, so der Erfinder mit Name, schaffte es eine komplett kugelrunde,
an keiner Stelle abgeflachtete Praline zu kreieren.
15 Jahre nach Einführung der Praline bekam der Konditor
sogar eine Goldmedallie für seine Kreation in Paris verliehen.

Das Original-Rezept ist - surprise, surprise - die schlichtere Form.
Eine Pistazien-Marzipan-Kugel wird von einer Nougat-Decke umgeben und
dann in Schokolade getaucht.
dam..damm.. damm - also habe ich orginal Fake-Mozartkugeln geschaffen
#goalachieved würde ich mal sagen.

Interessant fand ich auch die Gegenüberstellung von den Interpretationen der 
Mozartkugeln von verschiedenen Konditoren.  Die Version von mir erinnert mich
an die Mozartkugeln von der Konditorei "Mirabella" - jedenfalls vom Aussehen her.
Wer dem Original also einmal fremdgehen möchte, dem bietet sich mit meinem
Rezept die Chance:

Blog-Event CV - Typisch Österreich - Typisch Salzburg (Einsendeschluss 15. Februar 2015)
Rezept:

300g Marzipan
150g Puderzucker
3 El Kirschschnaps
250g Nougat
100g Pistazien
grüne Lebensmittelfarbe
200g dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

Marzipan in zwei Hälften teilen.

Pistazien pürieren, bis keine oder nur noch sehr kleine Stückchen
vorhanden sind.
Eine Hälfte des Marzipans mit 75g Puderzucker, den Pistazien und der
Lebensmittelfarbe verkneten.
Aus der Masse 1cm große Kugeln formen.
Die Kugeln bis zur Weiterverarbeitung kühl stellen.

Die zweite Hälfte des Marzipans mit dem Kirschschnaps und den restlichen
75g Puderzucker verkneten.

Den Nougat in ca 1,5cm x 1,5cm große Würfel schneiden.
Diese ankneten und schließlich zu einem flachen Kreis drücken/ ausrollen.
(Jeder wird da seine eigene Methode für finden)
Die Kreise von der Unterfläche lösen und die gekühlten Marzipankugeln
damit eng umkleiden. Überstehende Reste des Nougats werden abgeschnitten.
Mit allen Kugeln so verfahren.

Von der anderen Marzipanhälfte mirabellengroße Stücke abnehmen, auch diese
ausrollen/ flach drücken und die Kugeln erneut umhüllen.
Kugeln am besten 1-2 h im Kühlschrank kalt stellen.

Schließlich die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen
und die Kugeln mithilfe eines Stils oder mithilfe
zweier Gabeln mit der Kuvertüre überziehen.
Die Kuvertüre möglichst von den Mozartkugeln abtropfen  lassen, damit nicht zu
große Füßchen entstehen.




Österreicher bitte steinigt mich nicht!
Dass ich mich spätestens durch Benutzung der Lebensmittelfarbe weit vom
ursprünglichen Rezept entfernt habe, ist mir vollkommen bewusst - und ja
ein "kugelrundes Meisterwerk, ohne jegliche abgeflachtete Stellen", ist bei mir
bei Weitem nicht entstanden.
- Lasst uns mein Rezept einfach "Mozartkugeln für Unwissende" nennen, für
diejenigen, die im Dschungel von Mozartkugel-Nachahmern sich mal ausnahmsweise
für die Dupe-Version entschieden haben - natüüüüürlich ausschließlich aus Unwissenheit.